BY Magdalena / 13.02.2026
Über Räume, Alltag und Kleidung, die Ruhe und Klarheit schaffen

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Reduktion ist für mich kein Stilmittel und kein kurzfristiger Trend, sondern eine bewusste Grundlage für meinen Alltag und meine Arbeit. Sie zeigt sich in Räumen, in Routinen und in der Art, wie ich Dinge auswähle. Gerade in kreativen Prozessen schafft Reduktion Klarheit, Ruhe und Fokus und genau dort beginnt für mich echte Gestaltung.

Ein Raum für konzentriertes Arbeiten
In den letzten Wochen habe ich besonders viel Zeit in meinem Galerie-Arbeitszimmer im Obergeschoss verbracht. Auch wenn sich Social Media und vieles rund um Instagram gut und schnell über das Handy befüllen lassen, findet der Kern meiner Arbeit hier statt. Bildbearbeitung, Videoschnitt und vor allem die intensive Arbeit an meinem Rebranding und meiner neuen Homepage brauchen Konzentration, Zeit und einen klaren Blick.

An einem großen, farbechten Bildschirm entstehen Entscheidungen, die nicht nebenbei getroffen werden können. Für diese sehr kreativen Arbeiten ist eine ruhige Umgebung für mich keine Nebensache, sondern Voraussetzung.
Der Raum ist bewusst sehr zurückhaltend gestaltet. Ein warmer, heller Spachtelboden, der fließend in die Treppe übergeht. Viel Weiß, wenige Möbel. Die selbst gebaute Schreibtischkombination ist so schlicht wie möglich, ergänzt durch einen Rattanschrank und nur wenige ausgewählte Accessoires. Dieser Raum soll nichts von mir wollen. Er soll nicht ablenken, nicht rufen und nicht ständig neu gedacht werden müssen. Gerade diese Zurückhaltung schafft die Freiheit, mich voll auf meine Arbeit einzulassen.

Saisonalität bewusst reduziert
Auch wenn ich Saisonalität liebe und sie in vielen Bereichen bewusst lebe, lasse ich sie in diesem Raum nur sehr dosiert zu. Statt vieler kleiner Dekoartikel gibt es wenige, dafür bewusst gewählte große Elemente. Sie geben dem Raum Ruhe und Klarheit, ohne ihn ständig zu verändern. Der große Lärchenzweig in der schweren XL-Steingutvase hat diesen Raum lange begleitet. In den Wintermonaten war er genau richtig – ruhig, kraftvoll, fast ein wenig schwer. Mit dem Wechsel der Jahreszeit durfte er nun weichen. Nicht, weil der Raum neu dekoriert werden musste, sondern weil sich die Stimmung verändert hat. Noch knospige Blütenzweige bringen nun mehr Luft und Leichtigkeit hinein, ohne den Charakter des Raumes zu verändern. Reduktion bedeutet für mich nicht Stillstand, sondern bewusste, gezielte Veränderung.


Reduktion als Haltung im Alltag
Diese Art des Umgangs mit Räumen endet für mich nicht an der Tür. Sie setzt sich im Alltag fort. In Routinen, in Entscheidungen, in der Art, wie ich Dinge auswähle und kombiniere. Weniger Reize, weniger Wechsel, dafür mehr Klarheit. Gerade in intensiven Arbeitsphasen merke ich, wie sehr mich diese Ruhe trägt. Sie entlastet, strukturiert und schafft Raum für Gedanken. Reduktion wird so zu einer Haltung, die leise wirkt.


Kleidung als leise Ergänzung
Ganz ähnlich ist es bei Kleidung. Auch sie folgt bei mir keinem schnellen Trend, sondern derselben Logik wie mein Interior. Ruhige Farben, klare Schnitte, hochwertige Materialien. Vieles ist einfarbig, gut kombinierbar und über mehrere Saisons hinweg tragbar. So wie ich mir Räume schaffe, die nicht dominieren, wähle ich Kleidung, die begleitet. Sie fügt sich in den Alltag ein, ohne Aufmerksamkeit zu verlangen.
Beim Blick auf das Online Sortiment von hoseonline wird genau dieser Ansatz sichtbar. Der Name lässt zunächst anderes vermuten, doch dahinter verbirgt sich ein gut kuratiertes, breites Angebot. Neben Hosen finden sich dort ebenso Strick, Röcke, Tops, Jacken und Accessoires. Geführt werden bekannte Marken wie Comma, MAC oder Wellensteyn. Stücke, die nicht auf einen kurzen Moment ausgelegt sind, sondern sich langfristig in einen bestehenden Kleiderschrank integrieren lassen.
Was mir beim Durchsehen des Sortiments außerdem auffällt, ist der bewusste Umgang mit Nachhaltigkeit. Verpackungen werden, wo möglich, wiederverwendet oder recycelbar gedacht. Viele der geführten Marken setzen auf umweltschonendere Herstellungsverfahren, etwa durch wassersparende Prozesse, den Einsatz von Bio-Baumwolle oder spezielle Waschmethoden wie das sogenannte knot-washed-Prinzip. Mit Labels wie Alife and Kickin ist sogar vegane Mode Teil des Angebots.
Dass hinter dem Onlineshop ein familiengeführter Einzelhandel steht, verleiht dieser Auswahl zusätzliche Tiefe. In einer Zeit anonymer Massenanbieter entsteht hier eine Verbindung aus lokaler Erfahrung, persönlichem Service und digitaler Präsenz – ruhig, unaufgeregt und konsequent in der Haltung.


Reduktion als roter Faden
Reduktion zieht sich für mich durch all diese Ebenen. Sie prägt meine Räume, meinen Alltag und meine Arbeitsweise. Gerade in der intensiven Phase meines Rebrandings habe ich gemerkt, wie sehr mir diese Klarheit hilft. Entscheidungen entstehen bewusster, Prozesse werden ruhiger, der Blick für das Wesentliche schärft sich. Dass ich mich dabei inzwischen auch häufiger selbst vor der Kamera zeige, fühlt sich wie eine logische Weiterentwicklung an. Ich bin Teil meiner Arbeit, Teil meiner Bilder und Teil dieser Haltung. Mein Stil – im Raum wie in der Kleidung – ist keine Inszenierung, sondern Ausdruck dessen, wie ich lebe und arbeite.
Reduktion ist dabei kein Verzicht, sondern eine Einladung: zu Ruhe, zu Klarheit und zu Dingen, die bleiben dürfen.
Habt es fein,
eure Magdalena
