Sushi und PANTONE – Genuss trifft Farbe

BY Magdalena     /     25. April 2015

 

Hausgemachte Sushi-Variationen

 

California Rolls Sesam

 

Bei einem Bummel durch die Stadt finden Liz und ich oft schöne neue Teile, die mit uns kommen und in Szene gesetzt werden möchten. So war es auch vor einiger Zeit, als ich diese tollen Pantone Serviertabletts und die passenden Schälchen dazu entdeckte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schälchen und Tabletts kann man nie genug haben. Das Auge isst ja schließlich mit.

 

Zierkirschen Blüten

 

Es war sofort klar, dass auf diesen Tabletts Sushi serviert werden muss. Die Farbkombination von zart rosanen Kirschblüten, schwarz weißem Sushi und den antharzit und lila farbenen Tabletts war einfach perfekt. Die genaue Farbbezeichnung von Pantone für das quadratische Tablette ist „Keepsake Lilac“ und für das längliche „Antracite“. „Keepsake Lilac“ ist für mich eine Farbmischung aus altrosa, lila und grau und passt wunderbar zu der Farbe der Blüten.

 

Pantone Servierschalen

 

Sushi kann man wunderbar selbst machen und es mit Freunden zu einem tollen Event werden lassen. Jeder kann etwas schneiden oder vorbereiten und am Ende kann man sich über frisches selbstgemachtes Sushi freuen und es in der Runde genießen. Es ist auch sehr sinnvoll Sushi nicht nur zu zweit zu machen, da man einigen Produkte eher in größeren Mengen kaufen muss, beziehungsweise nur wenig von einigen Dingen benötigt.

 

Kranich Kirschblüten Sushi

 

Zutaten

Sushi Reis (ich bevorzuge den von Shinode er bleibt ein wenig körnig und klebt trotzdem ausreichend)
Sushi Essig (Mitsukan ist meine Lieblingsmarke. Der Essig hat eine leichte Malz-und Honignote)
getrocknete, geröstete Seetangblätter – Noriblätter genannt (am liebsten nehmen ich Yaki Sushi Nori, ich mag sie einfach)
Salz, etwas Zucker, Jasminteeblüten (nach belieben – ich habe die von Zhen Zhu)
Schwarzen und weißen Sesam (den weißen eventuell etwas anrösten für mehr Aroma)
eingelegten Ingwer (ich nehme da Arche Sushi Ingwer)
Wasabipulver (Selected Spice Wasabi Powder ist nicht ganz so scharf wie die anderen)
Gute Sojasoße (bislang bei mir immer die klassische Kikkoman)
Gurken-,Paprika-,und Karottensticks
Frühlingszwiebeln
Avocadosticks
Eventuell eingelegten Kürbis
Surimisticks
Kaviarcreme
tagesfrischen Fisch nach belieben

 

Zierkirsche Makro Blüte

 

Eine Bambusmatte um das Sushi zu rollen
Ein scharfes ungezahntes Messer um die fertigen Rollen in Schreiben zu schneiden
Ein hohes Gefäß mit Wasser und etwas Essig um zwischen den Schnitten das Messer einzutauchen

 

Futo Maki Rolle

 

Ich erkläre euch hier nun ein Sushi Basisrezept. Die Variationen die ihr mit der Kombination von verschiedenen Zutaten erreichen könnt sind undendlich.

Zunächst müsst ihr den Reis zubereiten.

Sushireis wird im Verhältnis 1:2 gekocht.
1 Teil Reis 2 Teile Wasser nach der Quellreismethode
Die Menge bestimmt ihr anhand der Personenanzahl. Hier nehme ich für 2 Personen 1,5 Tassen Reis und 3 Tassen Wasser

Der Abgemessene Reis muss zunächst unter fliessendem Wasser gut gespült werden. Dann mit ein wenig Salz und 2-4 Jasminteeperlen kochen bis das Wasser komplett vom Reis absorbiert wurde. Die Garzeit ist je nach Reissorte etwas unterschiedlich. Steht aber immer auf eurer Packung angegeben. Zum Ende der Garzeit solltet ihr häufiger rühren und die Hitze verringern, sonst brennt es an.

Der fertige Reis muss dann aus dem Topf in eine große Schüssel umgefüllt werden damit ein Nachgaren verhindert wird. In dieser Schüssel ist es Brauch den Reis flach zu verteilen um das abkühlen zu beschleunigen. Ihr könnt die Schüssel auch in ein Wasserbad mit Eiswürfeln setzen. Ziel ist es hier möglichst rasch die Hitze aus dem Reis zu bekommen. Der Reis gart sonst zu stark nach und wird zu Pudding.

Ist der Reis kalt wird ein drittel der Tasse mit Sushiessig gefüllt und mit Salz und etwas Zucker gewürzt und gleichmäßig über dem Reis verteilt. Bitte zwischendurch abschmecken. Je nach Marke ist die Menge geringer oder größer, das kommt auf euren Geschmack und den Säureanteil des Essigs an.

 

Litschi Faltvase Zweige

 

Hier also das Rezept für eine kleine klassische Maki Rolle mit Surimi, Gurke und Avocado (meine Lieblinge)

Legt ein Noriblatt mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte.
Verteilt 3-4 EL fertigen, kalten, gewürzten Reis darauf, aber lasst oben 1-2cm des Blattes frei.
Den unteren Rand belege ich dann mit Gurken- und Avocadosticks und Surimistäbchen.
Dann nurnoch einrollen. Das ist in der Tat Übungssache. Die erste Rolle wird in der Regel zu lose. Bei der zweiten reisst das Noriblatt. Irgendwann habt ihr den Bogen raus. Schwer ist es nicht.
Beim einrollen solltet ihr beachten das ihr die 1-2 cm oben am Noriblatt zum verschließen der Rolle benötigt. Mit den Fingern leicht feucht machen, dann klebt das Blatt und verschließt die Rolle.
Jede Rolle wird in sechs Teile geschnitten.

 

Nigiri Surimi

 

Für Nigiris, also Handgeformtes Sushi, müsst ihr lediglich 1-2 EL Reis mit den Händer oder unter Zuhilfenahme
der Bambusmatte zu Rechtecken oder Ovalen formen und mit Zutaten belegen. Fixiert, quasi angeschnallt, wird das Ganze dann mit einem dünnen Streifen Nori den ihr vorher mit der Küchenschere zurecht schneidet. Auch hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die verschiedenen Sesamsorten schmecken wunderbar als Topping für die Sushistücke.
Wasabi, Ingwer und Sojasoße sind die Beilagen. Da die gesamte Prozedur sehr starken manuellen Einsatz erfordert trage ich generell Einmalhandschuhe. Der Reis klebt an den Handschuhen weniger als an den Händen und es fühlt sich einfach hygienischer an.

 

Litschi Ingwer Blüten

 

Selbstgemachte Produkte herzustellen ist oft einfacher als man denkt und erfüllt einem mit großer Freude beim Essen. Es ist ein ganz anderes Erlebnis beispielsweise Nudeln selber zu machen anstatt fertige aus dem Päckchen zu verwenden. Das gilt auch für Sushi.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurer nächsten „Sushi Party“ und habt einen feinen Tag
Eure Magdalena

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