Kleinwalsertal im Herbst und ein Beton – DIY

BY LIZ / 16.OKT 2016

 

Ein paar Tage frische Bergluft und neue kreative Energie daheim

 

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Nachdem sich mein Sommer aufgrund von viel Arbeit und einer langen Hitzewelle doch recht anstrengend gestaltet hat, hatte ich im September entschieden, dass es Zeit für eine Auszeit mit viiiiieeel frischer Luft ist. Auch ein kleiner Mangel an Bewegung hatte sich eingeschlichen und so fiel uns die Wahl Urlaubsortes sehr leicht. Das Kleinwalsertal kannte ich bislang nur aus dem Skiurlaub. Dort habe ich vor ca. 20 Jahren (oh Gott, das klingt ja….) in der Skischule am Ifen Skifallen  -fahren gelernt. Diesmal wollten wir uns die Wanderrouten über die idyllischen Bergpässe und durch die grünen Täler ansehen.

 

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Hier kommt nun also mein kleiner Reisebericht. Ich lasse euch gerne ein wenig an dem wunderschönen Bergpanorama teilhaben und berichte von den Wanderungen die wir unternommen haben. Unsere kleine Ophelia war natürlich wie immer fröhlich dabei. Später zeige ich euch dann noch den Beweis dafür, dass ein paar Tage Bergfrische auch die Kreativität beleben. Hier wurde in den letzten Tagen und Wochen nämlich viel gebastelt, das erste fertige Projekt gibt es natürlich auch zu sehen.

 

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Unser erster Tag in den Bergen begrüsste uns mit fabelhaftem Sonnenschein. Wir machten uns früh auf den Weg um eine große Wanderung an der Kanzelwand in Angriff zu nehmen. Natürlich war dieser 8 stündige Abstieg ein ganz klein wenig zu viel für den ersten Urlaubstag. VIEL. ZU. VIEL. Jetzt kann ich allerdings von mir behaupten, dass ich den wahrscheinlich schlimmsten Muskelkater meines Lebens bereits überstanden habe. 😉

 

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Der Blick von ganz oben über die grünen Täler hat uns aber für jegliche Strapaze entschädigt. Dies oben war wohl der erste Moment an den ich seit Monaten mal wieder einen freien Kopf hatte.

 

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Ich finde ja, dass auch meine Feli einen recht zufriedenen Eindruck macht… Sie war in ihren Wanderschuhen einfach ein Anblick für die Götter.

 

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Besonders die Ursprünglichkeit der Region hat es mir angetan. Hier ist nichts von inszeniertem Hüttengaudi zu spüren. Auf den zahlreichen Almhöfen gibt es den besten Käse und Kräutertees, die direkt hinter der Hütte angepflanzt werden. Die Menschen sind freundlich und freuen sich, besonders jetzt, außerhalb der stressigen Hauptsaison, über jeden Wanderer der bei ihnen einkehrt.

 

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Wir haben in jedem Fall unser möglichstes getan um die heimische Wirtschaft zu unterstützen 😉 Wandern macht ja schließlich hungrig, somit war keine Alm vor uns sicher und wir können behaupten einen repräsentablen Querschnitt durchs Österreichs Alpenküche bekommen zu haben. Für daheim haben wir natürlich noch den ein oder anderen Käse und große Honiggläser mitgebracht. Ich trauere nur den tollen Kräutertees und der Almbutter ein wenig nach.

 

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Unsere zweite große Wanderung verlief durch das Tal entlang des Schwarzwasserbaches bis zurück über die deutsche Grenze und durch die Breitachklamm. Da wir immer noch leichte Nachwirkungen vom Kanzelwandabstieg am ersten Tag hatten, begnügten wir uns diesmal mit moderaten Steigungen und viel kaltem Bergwasser zum füßekühlen.

 

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Das Wasser war natürlich eiskalt und somit eine echte Erfrischung für müde Feli- und Lizzifüße. Man glaubt ja kaum wie entspannend ein leichtes Plätschern und Rauschen sein kann. Am Abend nach dieser Wanderung war ich dermaßen tiefenentspannt, ich wäre fast in einem Salat mit Seeteufel eingeschlafen.

 

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Rückblickend muss ich sagen, dass die Landschaften und die ursprüngliche Atmosphäre etwas unglaublich beruhigendes haben. Ich könnte mir durchaus vorstellen nächstes Jahr, wenn unsere Zeit im hessischen Exil vorüber ist, in den Alpen Quartier zu nehmen. An der Architektur dort muss allerdings noch ein wenig gefeilt werden. Aber ich bin ja schließlich eine Architektin mit Pioniergeist ;-))

 

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Nicht nur auf mein körperliches Befinden, sondern auch auf meine kreative Inspiration hatte unser Urlaub sehr positive Auswirkungen. In stressigen Zeiten verliere ich ja häufig, auch aus Zeitmangel, die Lust auf kreative Projekte und eigenes Design. Mein Leben verkommt dann leider häufig zu einer Art Dienst nach Vorschrift. Seit wir uns aber diese kleine Auszeit gegönnt haben, sprudele ich wieder über vor Ideen und habe daheim schon wieder vieles umgesetzt.

 

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Die allermeisten meiner Ideen werdet ihr in den nächsten Wochen hier zu Gesicht bekommen. Da wären beispielsweise ein paar selbst genähte Lederhandtaschen, ein ganzes Arsenal an Weihnachtsbaumschmuck, Origami-Faltexperimente und auch verschiedenes aus Beton. Letzteres stelle ich euch heute schon vor. Seit wir dieses Frühjahr unser neues Bett bekommen habe, fehlte es in unserem Schlafzimmer noch an passenden Accessoires. Das Hauptproblem lag bei den Nachttischlampen. Da wir lange vergeblich nach zwei passenden Exemplaren gesucht haben, haben wir das Problem nun einfach selbst gelöst. Hier seht ihr das Ergebnis:

 

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Unsere große Liebe für vintage-Edisson-Glühbirnen kennt ihr ja schon. In unserer selbstgemachten Variante haben wir eine graue Porzellanfassung einfach in eine runde Pappdose eingegossen. Der schöne Betonsockel wurde geschliffen und um einen Filzuntersetzer erweitert. Als Kabel haben wir uns ebenfalls für eine retro schwarz-weiße Zickzack-Variante mit Textilmantel entschieden. Die Pappdosen bekommt man an vielen Orten. Im Drogeriemarkt werden Eiweißshakes, im Supermarkt meist Müsli darin verkauft. Diese Dosen eignen sich perfekt zum betongießen. Sie sind stabil und innen wasserabweisend beschichtet. Wir sind super zufrieden mit dem Ergebnis und das Licht von Retroglühbirnen ist einfach unvergleichbar oder?

Jetzt höre ich aber mal auf zu plappern denn heute werden wir uns einem Pflanzkübel aus Beton widmen. Ich bin schon gespannt wie meine Heckenrosen das umtopfen verkraften. Irgendwelche Tips?! Ihr wisst ja, ein grüner Daumen gehört nicht zu meinen Stärken 😉

 

Habt einen wunderschönen, sonnigen, inspirierten Sonntag!

Eure Lizzi

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13 Comments

  1. 1

    Was für schöne Einblicke in eure Wandertour! Ich bin immer wieder erstaunt, was die Natur so alles für uns bereit hält – einfach wunderschön! Und dein DIY ist ja mal wieder extra Klasse! Passt super bei euch hin und ist zeitlos stylisch. Liebste Grüße!

    • 2

      Morgen Lieblingsrahel 🙂
      ich hatte, als Nordseurlauber, auch total vergessen wie schön die Berge sein können…
      Den Beton hab ich absolut für mich entdeckt. Es gibts quasi kein Gefäß in meinem Haushalt das noch nicht als Gussform herhalten musste 😉
      Hab einen wunderschönen Sonntag :-*
      Lizzi

  2. 3

    Liebe Lizzi,

    das sind wirklich wunderschöne Bilder,da bekommt man sofort Lust auf einen Urlaub in den Bergen,mir gefällt es auch sehr im Allgäu oder Bayern,im Kleinwalsertal war ich wie du auch das letzte mal vor zwanzig Jahren mit meiner Freundin zum Langlauf.Doch leider bin ich nicht so der Wandertyp wenn es steil hoch geht,habe keine Kondition,leider.Obwohl ja wie du sagst der Blick von oben so toll ist.
    Wünsche dir noch einen schönen Tag und freue mich auf weitere Diys von dir.

    Liebe Grüßle
    Silvia

    • 4

      Morgen liebe Silvia,
      bei deinen Bedenken mit der Kondition kann ich dich wirklich beruhigen. Die habe ich nämlich auch überhaupt nicht. Mein Erfolgrezept war: Mit der Bergbahn hochfahren und runter laufen. Allemal anstrengend genug 😉 Meine Kondition hat sich in den wenigen Urlaubstagen sogar soweit verbessert dass gemäßigte Aufstiege auch problemlos möglich waren. Weitere DIYs sind übrigens gerade in Produktion und trocknen auf meiner Terrasse 🙂 Ich freu mich ebenfalls wieder von dir zu hören :-*
      Liebste Grüße

  3. 5

    Das sieht nach einem tollen Urlaub aus. Ich habe dieses Jahr selbst Wanderurlaub in den Bergen gemacht und bin einfach nur begeistert, wie schön die Natur sein kann. Nächstes Jahr definitiv wieder!

    Liebste Grüße,
    Marina von loveandfashion

  4. 7

    Oh ich lieeeebe die Berge.
    Wenn ich deine Bilder sehe, möchte ich am liebsten sofort den nächsten Urlaub in die Berge buchen 🙂 Die Bilder sind wirklich sehr schön geworden!
    LG

  5. 9

    Die Bilder sind ja unglaublich Traumhaft.
    Ich war erst einmal in den Bergen „wohl mehr kleine Berge, wenn ich mir das hier so anschaue“. Nächstes Jahr sollte ich mein Reiseziel mal ändern 😉
    Aber wir haben sowie so vor, nächstes Jahr mehr Wandern zu gehen ^^

    Danke auf jeden Fall schon einmal für diesen schönen Einblick und Urlaubstipps.
    Alles liebe

    • 10

      Nach langen Jahren an der Nordsee war das auch mal wieder mein erstes Mal in den Bergen. Ein echter Kontrast aber auf jeden Fall die Reise wert. Ich freu mich auch schon auf den nächsten Wanderurlaub 😉

  6. 11
  7. 13

    Wow was für wunderschöne Aufnahmen !
    In den Bergen sind wir ganz selten, zuletzt sind wir glaube ich vor etlichen Jahren einmal in der Schweiz gewesen, damals waren unsere Kinder noch klein und einen Hund hatten wir auch noch nicht. Jetzt wär es wirklich sehr beschwerlich in die Berge zu fahren, eine unserer beiden Hündinnen verträgt das Autofahren leider überhaupt nicht, daher fahren wir höchstens nur in die Nähe von ca. drei Stunden entfernt.
    Aber man kann nicht alles haben. Deine Lampe hingegen finde ich wahnsinnig toll, frage mich nur gerade, ob das Kabel mit eingegossen wurde oder wie du es meinst mit dem …wir haben eine Porzellanfassung in den Beton eingegossen.
    Viele Grüße von Birgit aus…ein schönes Wochenende wünsche ich

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